Nuklearmedizin

nuklearmedizin2 Nuklearmedizin ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik in der Radiologie Blankeneser Bahnhof. Nuklearmedizinische Verfahren stehen bei einigen Fragestellungen bezüglich der Funktion von Organen oder der Lokalisation von Befunden an erster Stelle. Nahezu alle nuklearmedizinischen Untersuchungen haben nur eine geringe Strahlenexposition. Weitere Nebenwirkungen sind nur sehr selten zu erwarten.

Wie funktioniert Nuklearmedizin? Das Prinzip ist immer das gleiche: Bestimmte Stoffwechselwege in verschiedenen Organen und Organsystemen sind bekannt. An Stoffe, die diese bekannten Wege „gehen“, werden schwach strahlende Substanzen gekoppelt, sogenannte Radiopharmaka. Eine Gammakamera erkennt diese Substanzen. Ein Computersystem wandelt die gewonnene Informationen in Bilder um: Die Szintigraphie.

Technik

BrightView (Fa. Philips)

BrightView (Fa. Philips)

Bei allen nuklearmedizinischen Untersuchungen wird eine geringe Menge einer radioaktiven Substanz in die Armvene gespritzt. Diese reichert sich im Rahmen des normalen Stoffwechsels in dem zu untersuchenden Organ an. Die von dieser Substanz abgegebene geringe und kurzzeitige Strahlung kann von einer empfindlichen Kamera aufgenommen werden. Hieraus werden Bildinformationen erstellt, die dann von dem Arzt ausgewertet werden.

Bei der Untersuchung dauert die Anreicherung der injizierten Substanzen unterschiedlich lange und bedingt eine gewisse Wartezeit. Die radioaktiven Substanzen werden nach der Untersuchung über den normalen Stoffwechsel wieder ausgeschieden.

Jeder Patient wird vor der Untersuchung über den genauen Ablauf informiert. Die Untersuchungen sind bis auf die notwendige Injektion (wie bei einer Blutabnahme) völlig schmerzfrei. Substanzunverträglichkeiten kommen praktisch nicht vor.

Untersuchungen

Untersuchungen die wir mit dieser Technik anbieten, sind u.a:

  • Skelettszintigraphie
  • Schilddrüsenszintigraphie
  • Nierenfunktionsszintigraphie
  • Myokardszintigraphie
  • MIBG-Szintigraphie
  • Nebenschilddrüsenzintigraphie
  • Lungenperfusionsszintigraphie
  • Szintigraphie des Wächterlymphknotens (Sentinellymphnode)
  • PET-CT
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