Mammadiagnostik

mammadiagnostik2Die Untersuchung der weiblichen Brust ist ein Schwerpunkt unserer Praxis. Dabei ist es unser Ziel, Ihnen schnellstmöglich und genaue Diagnose zu liefern. Dafür stehen uns in der Radiologie Blankeneser Bahnhof selbstverständlich alle modernen radiologischen Methoden zur Verfügung. Wir freuen uns aber insbesondere, dass wir ausgewiesene Radiologische Expertinnen mit langjähriger Erfahrung gewinnen konnten, die sich bei uns ausschließlich um dieses wichtige Thema kümmern. Dadurch besteht eine enge Kooperation sowohl mit den Mammographie-Screening Zentren von Hamburg und Schleswig Holstein, wie auch mit den führenden chirurgischen und strahlentherapeutischen Zentren.

Durch eine Mehrfach-Diagnostik in der Radiologie Blankeneser Bahnhof, können wir Brustkrebs bereits bei einer Größe von 2 bis 9 mm diagnostizieren – früh genug, um ihn wirkungsvoll bekämpfen und auf Dauer heilen zu können. Brustkrebs kann jedoch viele verschiedene Formen haben, die nicht mit jedem Verfahren gleichermaßen sichtbar gemacht werden können. Deshalb wird jedes Untersuchungsergebnis in unserer Praxis durch verschiedene Diagnoseverfahren mehrfach abgesichert.

Digitale Mammographie

 

MammoDiagnost FD Eleva (Fa. Philips)

MammoDiagnost FD Eleva (Fa. Philips)

Die in der Radiologie Blankeneser Bahnhof eingesetzte Digitale Mammographie besitzt gegenüber der herkömmlichen Mammographie mehrere Vorteile:

  • In dichtem Brustgewebe lassen sich Details besser erkennen.
  • Wir erreichen mit der digitalen Technik eine konstantere und homogenere Abbildungsqualität.
  • Die Auswertung der Aufnahmen am Computer vereinfacht die immer öfter eingesetzte Doppelbefundung sowie den Vergleich mit Voraufnahmen.

Die Mammographie dient der Früherkennung von Brustkrebs, dem so genannten Mammakarzinom. Die wichtige Mikrokalkdiagnostik und die Beurteilung von drüsenarmem Brustgewebe bleibt die Domäne der Mammographie. Auch gegen anderslautende Berichte.
Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart. Die Röntgenuntersuchung der – männlichen und weiblichen – Brust ist weiterhin die zuverlässigste Methode.

Ultraschall der Brust

Ultraschall HD 11 (Fa. Philips)

Ultraschall HD 11 (Fa. Philips)

In den vergangenen Jahren stieg auch der Stellenwert der Ultraschalluntersuchung. Wir setzen sie vor allem bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe, bei Patientinnen unter 40 Jahren, zur Abklärung unklarer Befunde und der Diagnostik sowie Punktion von Herdbefunden ein.

Kernspin-Mammographie (MR Mammographie)

Die Kernspinmammographie ist neben der Röntgenmammographie und dem Ultraschall eine weitere Methode zur Diagnostik der Brust.

Ohne Strahlenbelastung ist die Darstellung der Brust in Schnittbildern möglich. Die Schnittbilder der Brust helfen u.a. bei der Bestimmung von Schnittgrenzen bei einer OP und bei Verdacht auf mehrere Turmorherde.

Mit den beiden Gründerpraxen, der VISIORAD sowie der Radiologischen Allianz GbR verfügen wir über die Kassenzulassung zur Durchführung der MR Mammographie.

Die Kosten werden von den Krankenkassen derzeit nur bei zwei Fragestellungen übernommen:

  1. Bei einem gesicherten, krankhaft veränderten Lymphknoten der Achselregion ohne bekannte Tumorerkrankung
  2. Bei der Nachsorge nach Brustkrebs zur Unterscheidung zwischen Narben- und Tumorgewebe

Eine Untersuchung ist nach Zusage der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse möglich. Entsprechende Anträge sind bei uns erhältlich.

Weitere sinnvolle Fragestellungen an die MR Mammographie, die derzeit nicht von den Krankenkassen übernommen werden, sind:

  1. Zur Erkennung von weiteren Tumorherden und ihrer Ausdehnung bei Brustkrebserkrankten vor der Operation
  2. Zur Überprüfung des Tumoransprechverhaltens bei Chemotherapie (neoadjuvant) vor einer Operation
  3. Zur Früherkennung bei Patientinnen mit gesichertem und erhöhtem familiären Brustkrebsrisiko
  4. Im Einzelfall zur weiteren Diagnostik unklarer Veränderungen der Brust nach Mammographie und Ultraschalluntersuchung

Die Erkenntnisse durch eine MR-Mammographie haben direkte Auswirkungen auf die Therapie – und beeinflussen somit die Prognose der Patientin entscheidend. Studien weisen hier auch auf eine niedrigere Rückfallqoute nach der Therapie hin.

Gewebeprobe

Eine Gewebeprobe gibt allerletzte Sicherheit. Wenn nach den Untersuchungen ein verdächtiger Befund vorliegt, nimmt der/die Arzt/Ärztin evtl. eine Gewebeprobe (Biopsie) vor. Dabei wird mit einer dünnen Nadel, unter lokaler Betäubung, Gewebe aus der Brust entnommen. Die Probe wird dann im Labor genauer untersucht.

In vielen Fällen entscheidet die Biopsie darüber, ob eine Brustoperation notwendig wird oder nicht.

Radiologie Blankeneser BahnhofMammadiagnostik