Vertebroplastie
CT-geführte Schmerzbehandlung der Wirbelsäule
Vertebroplastie / Osteoplastie
Zur Stabilisierung, insbesondere aber auch zur Schmerztherapie osteoporotischer und tumorbedingter Wirbelkörperbrüche, hat in den letzten Jahren die Vertebroplastie eine Verbreitung erfahren. Bei der Vertebroplastie wird verlorene Knochenmasse durch das Einspritzen von Knochenzement wieder ausgeglichen, die Bruchstücke wieder miteinander verbunden und der Knochen von innen her stabilisiert. Dadurch wird die schmerzhafte Verformung des Wirbelkörpers verhindert und es kommt zu einer kurzfristigen und nachhaltigen Schmerzlinderung.
Unter Bildsteuerung (Computertomographie) erfolgt die Platzierung der Injektionskanüle in den zu behandelnden Wirbelkörper/Knochen. Nach Kontrolle der korrekten Nadellage erfolgt das Einspritzen des zunächst flüssigen Knochenzementes unter ständiger Bildkontrolle. Nach ca. 10 Minuten kommt es zum kompletten Aushärten des Knochenzementes. Im Anschluss muss der Patient noch für ca. 2 Stunden auf dem Rücken im Bett verbleiben. Danach kann der Patient aufstehen und sich frei bewegen.
Die Durchführung der Vertebroplastie/Osteoplastie erfolgt unter sterilen Bedingungen und intensivmedizinischer Überwachung in unserem CT. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Durch eine lokale Betäubung und durch ein zusätzlich gegebenes Schmerzmittel ist diese Behandlungsform nahezu schmerzfrei.
Sollten Sie weitere Fragen hinsichtlich der Behandlung haben, rufen Sie uns bitte unter der Rufnummer (040) 8662537-460/461 an. Ansprechpartner ist Prof. Dr. med. Paul Steiner.




